JAWA 700

Jawa baute Autos seit 1934 als man die Lizenz des F2 von DKW erworben hat. Das Modell Jawa 700 wurde ca. 1000 mal gebaut und das in einigen Versionen.

Prospekt Jawa 700 chassis

Prospekt Jawa 700

Prospekt Jawa 700 - Karosserie

 

 

   

Jawa 700 roadster

Jawa 750 Roadster für Kaiser und
Kronberger / Zeichnung V. Zapadlík

Kaiser und Kronberger in der Zeitpresse

     

Jawa 700 Lieferwagen

Jawa 700 erstes Modell 1934

Jawa 700 modernisiert 1935

JAWA MINOR

In 1937 hat Janeček das erste eigene Modell, den Jawa Minor vorgestellt. Der Motor war immer noch ein 2-Zylinder 2-Takter, diesmal mit 615 ccm und 19 PS, jedoch längs hinter dem 3-Ganggetriebe eingebaut.

Unsere ersten Jawa Minors (Roadster und Limousine) hatten wir bereits in 1978. Die sind uns durch Wirren des Schicksals nicht erhalten geblieben. Unsere zweite Jawa Minor Generation haben wir dann sehr lange suchen müssen. 1982 war es soweit, wir waren überzeugt, es muss wieder ein Jawa Minor Roadster sein. Das Angebot war natürlich sehr begrenzt, es ist ja auch kein so gängiger Wagen in Deutschland. Eines Tages rief Milan, ein alter Bekannter aus der Tschechoslowakei an, er sei jetzt auch in Deutschland und hat seinen Jawa Minor mit. Er müsse ihn verkaufen, weil ja der neue Anfang doch Geld kosten wird. Wir trafen uns in Augsburg, das Auto war soweit komplett, aber für uns viel zu teuer. Wir konnten das Auto nicht kaufen und die Suche ging weiter. Monate später war eine Anzeige in der SZ, ein Jawa wäre bei Würzburg zu haben. Wir sind dahin, haben das Auto angeschaut, na ja, wenn das zum selben Preis wie vor einem Jahr ginge...Nein es ging nicht, das Auto war ca. 50% teurer. Das war schon wieder ein Preis, den konnten wir uns nicht leisten. Den Minor hat ein Händler aus der Tschechoslowakei importiert und wollte den schnell verkaufen. Lange, lange ging garnichts, keine Jawas, keine Anzeigen. Eines Tages bin ich an einer Tankstelle in Garching bei München vorbei gefahren und da stand einer. "Zum Verkaufen" stand an der Windschutzscheibe. Ich sofort - kehrt um, hinein und stellte meine Fragen. " Ja, das Auto gehört einem bekannten aus München, der muss es verkaufen und es kostet .... Das war jetzt nur etwas mehr als doppelt so viel wie der aus Würzburg und das war schon wieder zu viel. Es hat so ausgesehen, als ob die Jawa Preise uns immer davon laufen würden.
Es musste jetzt also nicht mehr ein Roadster sein, aber ein Jawa Minor unbedingt. Die nächste Anzeige war wieder in der SZ und es war eine Limousine aus dem Jahr 1938.  Das Foto links ist unser neuer Jawa aus dem Bayerischen Wald. Paar Wochen später haben wir den dann abgeholt, das war in Mai 1987. Das Auto hatte ganze Menge an Ersatzteilen, das sollte sich noch als wichtig erweisen. Was wird jetzt aus dem Roadster? Wir brauchen den doch immer noch.  Knapp ein Jahr später hatten wir eine Anzeige gefunden, es war ein Jawa Minor Roadster zu haben. Der musste jetzt her, keine Frage. Das Auto war in Dettelbach, verdächtig nah an Würzburg. Ja genau, es war das Auto, welches wir uns schon mal nicht leisten konnten und sollte jetzt zum gleichen Preis, wie damals verkauft werden. Sofort zugeschlagen und gekauft. Endlich. Der Verkäufer bietet an, dass er das Auto sogar bringt, was er dann auch Paar Tage später macht. Sofort habe ich mich auf das Auto gestürzt, die Zündung eingestellt, den Vergaser sauber gemacht, alles durchgeschmiert und dachte, so jetzt fährst du mal eine Runde ums Haus. Weit gefehlt, was der Verkäufer leider nicht erwähnt hat: er hat das Differenzialgetriebe kaputt gemacht und die ausgebrochenen Zähne des Tellerrads nur eingeschweißt, nicht wieder durchgefräst - also das war definitiv und ganz hin. Das wird eine Baustelle, das war klar. Jetzt kamen die vielen Ersatzteile der Limousine zur Geltung. Wir haben die komplette Vorderachse neu gelagert, Bremsen gemacht, Differenzialgetriebe repariert und so konnten wir dann 1989 zum ersten mal mit dem Roadster auf die Strasse.

Später kam noch ein 4-sitziges Kabrio von Sodomka dazu. Sodomka ist (war) eine bekannte Karosseriefirma  in der Tschechoslowakei. Von unserem Jawa Minor sind nur 26 St bei Sodomka gebaut worden.

Sodomka beim Kauf



Sodomka am Bremsprüfstand beim TÜV

     

Lesen Sie mal unsere Story über 1000 Meilen der Tschechoslowakei. Unser Jawa Minor Roadster musste einspringen und .. lesen sie doch mal weiter dort. 

Wir haben uns entschlossen dem Roadster eine Komplettrenovierung zu spendieren. Einen Restaurator zu finden war nicht ganz einfach. Die Restaurierung hatte insgesamt 3 Jahre in Anspruch genommen.  Alles, was wir erhalten konnten, erhielten wir auch. Teile, die nicht mehr zu retten waren, wurden neu gemacht. Der Wagen sollte soweit wie nur möglich original bleiben. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.


letztes Bild vor Renvierung,
Pokale von 1000 mil čs 1995

Nach dem Abbeizen sieht's ziemlich schlecht aus
 

 

     
noch schlimmer als geadacht sieht wie ein Haufen Schrott aus.... Die Holzkonstruktion ist ziemlich mitgenommen
     
     

Holzteile werden erneuert...

...und eingepasst

auch die Türen brauchen neues Holz
     

 Honza ist am Rahmen dran...

Hauptträger aus Eiche Massiv

Das Eschen-Holzgestell wird langsam...
     

 jetzt kann das Blech in Angriff genommen werden

einiges wird neu, einiges kann bleiben

das muss genauestens passen
     

endlich darf es zum Lackierer

im Zusammenbau....

Motor ist auch schon am Platz
     

FERTIG !!!!!

 Das Sodomka Kabrio und die Limousine hatten es bei uns nicht so gut, letztendlich haben wir uns entschlossen, die in bessere Hände abzugeben. Jetzt leben sie weiter im Automuseum in Olomouc in der Tschechischen Republik. Der Roadster bleibt!!!!!



Sodomka und Limousine in Museum Olomouc

Oktober 2015

JAWA 750 Kaiser & Kronberger

 

Die Firma Kaiser und Kronberger war der bekannteste Jawa Vertreter in der Tschechoslowakei der dreißiger Jahre. Die Firma hat von Anfang an Motorräder und ab 1934 natürlich auch Autos verkauft. Die Inhaber haben auch bei verschiedenen Rennen oder anderen Wettbewerben mit Jawa Fahrzeugen teilgenommen. Verschiedene Ideen sind auch als Innovationen in die Entwicklung der Jawa Fahrzeuge eingeflossen. Als 1934 das erste Auto, der Jawa 700 vorgestellt wurde, hat die Firma Kaiser & Kronberger einen wunderschönen Roadster bauen lassen. Entworfen wurde die Karosserie von Ing. Zdeněk Klika; wo das Auto gebaut wurde, kann man nur annehmen. Anhand einiger Merkmale gehen wir davon aus, dass die Karosserie bei der Firma Holík in Prag entstanden ist. Das Auto ist nur einmal gebaut worden und leider nicht erhalten geblieben. Hier einige Bilder aus der Presse von 1934 / 1935.


Motor Revue Nr.14 18.11.1934 S429





Motor Revue  Nr.20 15.02.1935 S634



Das Bild des Fahrzeugs von Maestro Zapadlík war seit den 1970-ziger Jahren allgemein bekannt und jeder Jawa Fan hat es schon mal gesehen. Dass es sich um ein besonderes Unikat handelt, habe ich erst Anfang der 1990-ziger Jahre nach einem Treffen mit unserem Freund Ota Nýč begriffen. Ota war ein begnadeter Restaurator und wir kannten uns noch aus jüngeren Jahren. Ota hat mir die Zeitschriften aus 1934 / 1935 geschenkt und gemeint, das wäre doch die Aufgabe für mich, als alten Jawa Kenner, dieses Auto zu restaurieren. Die Zeit war noch nicht reif, aber der Floh blieb im Kopf.
In 2008 haben wir beschlossen das Projekt anzugehen und haben als ersten Schritt zwei Jawa 700 Limousinen als Grundlage gekauft. Mit Janko hatten wir ausgemacht, dass er die gesammte Mechanik restaurieren wird, aber für die Karosserie samt Holzgestell sollten wir andere Handwerker suchen. Die Suche des Karosseriebauers gestaltete sich viel schwieriger als gedacht. Mehrere angesprochene Karosseriebauer haben mangels Zeit, Lust und wegen der Komplexität der Aufgabe abgelehnt.  Zwischenzeitlich haben wir 2014 die Kurbelwelle komplett überholen lassen, da gab es Fachleute aus der DKW-Szene.
Das Karosseriethema war immer noch nicht gelöst, als wir in 2018 jemanden kennengelernt haben, der gemeint hat, dass der Weg ein digitaler sein muss, weil man aus den vorhandenen Fotos die Karosserie digital per Software berechnen lassen kann. Der Gedanke war fortschrittlich, aber seine Software hat kein Ergebnis gebracht, weil die Bilder zu wenige und ohne ausreichende Auflösung waren. Zwei weitere digitale Versuche hatten auch noch kein Ergebnis gebracht, bis wir Ondrej kennengelernt haben. Ondrej hat gerade an seiner Doktorarbeit mit dem Thema „Moderne Methoden im Automobildesign“ gearbeitet. Von unserem Projekt hat er sich sehr schnell begeistern lassen und innerhalb weniger Wochen hat er uns ein digitales 3D-Modell erstellt. Noch ein paar Besprechungen wegen einiger Details und  der Formkorrektur... - und die Grundlage für  weitere Schritte war fertig! (Zwischenzeitlich hat Ondrej seinen Doktortitel erlangt - wir gratulieren herzlichst!)
Janko hat an der Restaurierung der kompletten Mechanik gearbeitet, einige Zwischenstufen sind hier abgebildet.


   
   

2022-01-18 neue Bolzen für Blattfeder

2022-01-18 Hinterachse fast fertig

2022-01-18 Pedalerie und Handbremse

2022-01-25 Lenkung

2022-01-25 Bremstrommeln aus
Gussrohlingen werden neu gedreht



2022-01-27 Naben und Trommeln sind
fertig und mit neuen Radbolzen
 
 
   
 
 Das digitale 3D Model war fertig. Die nächsten Schritte: Digitale Quer- und Längsschnitte der Karosserie und der Kotflügel, aus diesen Zeichnungen Sperrholzplatten ausschneiden und aus diesen dann ein 1:1 Model des Fahrzeugs erstellen. Die nächsten Bilder dokumentieren diese Schritte.    
 

   
   

2022-01-20 3D Modell Front

2022-01-20 3D Modell Rück


2022-05-24 Platten Sperrholz
   
 

Als wir die Holzteile der Stellmacherfirma gebracht haben und das Modell aufgebaut wurde, haben wir deren Begeisterung hervorgerufen. Obwohl die Leute über 30 Jahre Holzkarosserien und Gestelle bauen, war das für die ein Quantensprung in der Technik. Wir haben vereinbart, dass die 4 Kotflügel komplett mit Hartholz aufgefüllt werden und somit direkt Klopfformen für den Spengler entstehen werden. Die Karosserie selbst wurde mit Styropor aufgefüllt und feingeschliffen um die komplette Form des Körpers zu erstellen. Das war die Grundlage für die tragende Holzkonstruktion der Karosserie. Hier war die Erfahrung des Stellmachers sehr viel wert gewesen. Der ganze Prozess hat länger als geplant gedauert, mehr als gedacht gekostet - aber am Ende hatten wir eine fast perfekte Holzkonstruktion für die Karosserie.


2022-06-02 Modellzusammenbau


2022-06-02 Modellzusammenbau


2022-10-20 Styro gefüllt

2022-11-02 Kotflügel Klopfform mit Hartholzfüllung


2023-02-10 Gestell schreitet voran


2023-04-10 Fertiges Gestell

 

Der nächste Schritt war die Beplankung des Gestelles und die Erstellung der Kotflügel anhand der Klopfformen. Hier war die Wahl des Handwerkers leider nicht erfolgreich; nach mehreren Monaten mit hohen Kosten und wenig Ergebnis haben wir die Arbeiten in Juni 2023 dort gestoppt und für viel Geld einen unfertigen Holz- und Blechhaufen heimgebracht. FRUST, FRUST und FRUST! Aufgeben? Nein, nicht doch! Zwei angefragte Profiklempner wollten die, von den Anderen vermurkste Arbeit, nicht korrigieren, also blieb uns nichts anderes, als in Eigenregie = Janko machen zu lassen. Das war die richtige Entscheidung. Es hat sich im Ablauf der Arbeiten auch gezeigt, dass der Weg vom digitalen Model und dem Holzmodel zur richtigen Karosserie nicht ganz geradlinig war. Hauptsächlich die Übergänge  der Karosserie zum Vorderbau und zu den Kotflügeln haben Korrekturen in mehreren Schritten benötigt. Janko – als Perfektionist – hat Änderungen an manchen Radien und Formen der Holzkonstruktion machen müssen und damit folglich auch die Formen der einzelnen Blechteile mehrfach modifiziert. Insbesondere die vorderen Kotflügel hatten einiges an Aufschneiden und neu Verschweißen erlebt. Da bewundern wir sein Gefühl für die richtige Form und die zeitgemäße Technik, die er eingesetzt hat. Letztendlich entstand ein richtiges Kunstwerk. Der geschätzte Termin war längst durch und Janko hat immer noch herumgeklopft.  Im Mai 2024 waren wir soweit; der Wagen konnte zum Lackierer. Der ursprünglich vereinbarte Lackierer bei uns in Landshut hatte durch unsere Verspätung andere Aufträge angenommen und hatte noch 3 Oldtimer komplett zu lackieren - halbes Jahr Wartezeit - das war uns einfach zu lang. Vor 4 Jahren hatten wir unseren Aero 20 auch in Landshut lackieren lassen und so haben wir dort als Alternative angefragt. Der Lackierer war frei, hatte Lust und nach Besichtigung der Karosserie meinte er: " ja super, da freue ich mich drauf - dauert so 6-8 Wochen". So hat er das Auto Mitte Mai 2024 angeliefert bekommen. Ich will den Ärger hier nicht beschreiben, 8 Monate später haben wir das Auto sehr weit von fertiglackiert am 19.01.2025 abgeholt. Die roten Teile waren lackiert (Felgen und Armaturenbrett). Hätte, hätte - Fahrradkette, hätten wir doch lieber 6 Monate beim ersten Lackierer gewartet! Jetzt mussten wir einen bereitwilligen Lackierer finden, der die angefangene Arbeit korrigiert und das Auto komplettlackiert. Den gab es mit Ďuri in der Slowakei.

 


2022-12-16 Erste Kotflügelteile

2023-06-30 So darf eine Schweißnaht nicht aussehen

2023-07-12 Innenkotflügel eingepasst

2023-08-10 Tür mit eingebautem Schloss

2023-09-07 Kotflügel fast schon in Form

2023-12-22 es wird nochmals etwas weggeschnitten

2024-01-23 Kunstwerk Kotflügelabdeckung

2024-02-20 Karosserie fast fertig, Windschutzscheibenrahmen und Verdeckgestänge erstellt

2024-05-15 jetzt darf es zum Lackierer

2024-06-24 Der Lackieranfang war vielversprechend, obwohl terminlich hätte
es schon fertig sein müssen

2024-08-24 Fertige Felgen

2025-01-19 Abholung unfertiger Lack
nach 8 Monaten

2025-03-03 Jetzt geht es zügig voran

2025-03-14 Es wird grau
ssss

Elena war, wie immer, für die Ästhetik zuständig. Aus der Originalbeschreibung war klar: Auto wird Graphitgrau, die Innenausstattung und Felgen werden rot. Der rote Farbton für die Felgen war relativ schnell definiert aber das rote Leder im gleichen Farbton war einfach nicht zu finden. Von allen uns bekannten Lederlieferanten haben wir rote Farbmuster bestellt - alles falsch! Zu hell, braunstich, zu dunkel, orangestich, schlechte Haptik, falsche Oberfläche...

Bei der 500 km slovenských 2023 haben wir aber ganz zufällig den Alex - einen Teilnehmer kennengelernt. Abends beim Bier haben wir über allesmögliche gesprochen, irgendwann kam unser "rotes Leder Problem" auch ins Gespräch. Alex meinte lakonisch: „mache ich euch". Da wir schon mehrere Biere intus hatten, nahmen wir das etwas locker. Am nächsten Tag wollte Alex gleich einen Termin in der Gerberei in Liptovský Mikuláš vereinbaren, um die Eigenschaften des Leders zu definieren. Erst jetzt hat er sich als der Direktor von SLOVTAN, einer bekannten Gerberei geoutet. Wir haben die Fabrik im Herbst 2023 besucht, eine technologische Führung bekommen und unsere Farbmuster hinterlassen. Anfang Februar war unser Leder verarbeitet, bereits rot durchgefärbt und Elena sollte die letzten Details bestimmen. Cheftechnologe Sandro hat uns 4 Farbmuster vorgestellt, welches es den sei? Elena meinte - keines, aber nah dran. Da haben Elena mit Sandro angefangen etwas schwarz, etwas blau, etwas weiß hineinzumischen, Sandro hat immer wieder neue Farbmuster bereitet, gespritzt, getrocknet, gebügelt und schutzlackiert, bis die richtige Farbe da war. Geschafft - Farbton definiert. Wir fragten, wann wir den wieder kommen sollten um das fertige Produkt abzuholen? Ja, das machen wir gleich fertig, war die Antwort und so haben wir gesehen, wie die Farbe gemischt wurde, in die Lackiervorrichtung eingefüllt wurde, wie die einzelnen Häute den halbautomatischen Prozess der Lackierung, Trocknung, Oberflächenbehandlung, des Bügelns durchlaufen. 2 Stunden später sind wir mit fertigem Leder abgezischt. Einfach eine einmalige Erfahrung, nochmals vielen Dank dafür.

 



2024-02-06 Sandro spritzt das 5. Farbmuster

2024-02-06 Vorgefärbte Häute werden
in die Lackieranlage geladen

2024-02-06 Fertiges Leder wird entnommen

2024-02-06 Elena, Sandro und Alex - Lederbesprechung
   

 

 

Man glaubt nicht, wie viele kleine Details man beim Aufbau eines Oldtimers beachten muss, an die man im normalen Leben gar nicht denkt. Wir hatten die Bilder und die Ausgangsfahrzeuge, an den wir uns gestützt haben, aber auch die Autos hatten schon Ihre 85 Jahre auf dem Buckel und im Laufe der Zeit haben viele Leute viele Verbesserschlechterungen an den Fahreugen gemacht. Eine große Hilfe waren uns die Jawa Autos ausgestellt im Jawa-Museum in Křivoklát, da waren wir öfters um Details nachzumessen oder Details zu fotografieren. Auch auf diesem Wege unser Dank an den Museumsinhaber und Autojawa Klub Vorsitzenden, Herrn Ing. Jaroslav Antoni.
Vieles haben wir noch nicht erwähnt: Alle Chromteile und Leisten, die speziell von Janko geprägten Radkappen, die ganz andere Frontmaske, den neuen Kühler, die komplette Elektrik mit textilummantelten Kabeln, den Windschutzscheibenrahmen, das Verdeck-Gestell.....


Radkappen mit Jawa-Logo Prägung

Radkappen verchromt und ausgemalt


2024-12-12 Restaurierter Originalkühler
mit neuem Netz



2025-05-06 Textilkabel unter dem
Armaturenbrett aufgeräumt

2025-05-12 Handgemaltes Kennzeichen
by Martin (Pinky)

2024-12-12 Windschutzscheibe komplett

2025-04-14 Deckel hinten mit
Ornament und Radkappe

2025-05-06 Armaturen beleuchtet

2025-05-23 Alle Farben leuchten

Das Auto wollten wir bei den 1000 mil československých der Öffentlichkeit vorstellen. Der Termin Mitte Juni 2025 kam immer näher und es hat noch einiges am Zusammenbau und auch die komplette Polsterung gefehlt. Unser Haus und -Hofpolsterer Jirka in Tschechien hat den Wagen Anfang April 2025 in die Werkstatt genommen und - wie bislang immer - super Arbeit geliefert. Am 30. April haben wir das Auto, noch ohne Sitze, aber sonst komplett mit Verdeck abgeholt. So konnte Janko weitermachen, damit wir den Juni schaffen. 3 Wochen vor der Rallye haben wir die Sitze von Jirka abgeholt.

 



2025-05-15 Polsterung

 
2025-05-15 Danke Jirka

 
2025-05-15 Türtaschen
     
     

Letztendlich habe ich den Jawa bei den 1000 mil československých 2025 vor dem gesammelten Publikum im Saal des Autoklub Republiky České in Prag in einer kurzen Präsentation vorstellen können. Janko hat es geschafft, davor noch ca. 500 km zu fahren und einige Kinderkrankheiten zu heilen. Wir haben die 1000 mil československých 2025 komplett absolviert und den 4. Platz in der Kategorie bis 750 ccm belegt. Von dem Veranstalter haben wir auch einen Sonderpreis für die Restaurierung des Jawa 750 K&K verliehen bekommen. Das hat uns sehr geehrt.


2025-06-12 Präsident Petr Pavel startet
1000 mil cs vor dem Autoklub in Prag


2025-06-12 Unterwegs nach Bratislava


2025-06-12 Kleine Reparatur unterwegs

2025-06-13 Start  der zweiten Etappe
in Bratislava

2025-06-13  Jawa 750 und Jawa Minor warten
gemeinsam auf die Sonderprüfung in Dlhá



2025-06-13  Jawa 750  auf der
Sonderprüfung in Dlhá

2025-06-14 unterwegs zum Ziel nach Prag

2025-06-14 unterwegs zum Ziel nach Prag

2025-06-14 Sonderpreis Verleihung


Eine Woche später haben wir das Auto bei dem Markentreffen des Autojawa Klub in Bechyně in Südböhmen vorgestellt. Es war ein sehr nettes Treffen von 14 Autos der Marke Jawa in allen möglichen Farben und Ausführungen – so viele waren es zuvor noch nie.


2025-06-21 Jawa Autos vor
dem Schloss in Bechyně
 

2025-06-21 Jawa Autos auf dem
Stadtplatz in Bechyně

2025-06-21 Jawa Autos auf dem
Golfplatz von Bechyně

Das Teilnahmeprogramm für die Saison 2025 hat noch das Treffen „Umenie a Elegancia“ unseres Heimatklubs Veteránklub Bratislava in Tomášov und die Teilnahme am klassischen Bergrennen Brno-Soběšice beinhaltet. Bis zur nächsten Saison können wir uns an dem Kunstwerk zu Hause erfreuen.


2025-09-07 Tomášov 

2025-09-27 Elena in voller Fahrt
bei Brno-Soběšice

2025-10-26 Die beiden Jawa Roadster
können sich jetzt ihre Geschichten erzählen

Oktober 2025